Freitag, 29. April 2011

Dinner for Spinner


Pi-Haus Freiberg, Burgstraße 19, 09599 Freiberg, Tel. 03731/23470
Pi-onik: der besondere Film jeden Dienstag im Kunsthandwerkerhof

Ein Jay-Roach-Film (2010), 114 min. 

Dienstag, 26.4.2011, Beginn 20:30 Uhr


Wie weit würdest du gehen, um auf der Karriereleiter eine Stufe höher steigen zu können? Dieser existentialistischen Frage sieht sich der Yuppie Tim Wagner gegenüber gestellt, als ihm in seiner Firma ein neuer, besser bezahlter Posten in Aussicht gestellt wird. Die einzige Hürde, die er dafür noch überwinden muss, ist die Teilnahme am sogenannten Dinner für Spinner, welches sein Chef allmonatlich ausrichtet: Der Mitarbeiter, der bei diesem dekadenten Dinner den spleenigsten Gast mitbringt, bekommt die Beförderung. Wobei spleenig noch eine Untertreibung ist. Tim hat gewisse Skrupel, die durch seine Verlobte noch verstärkt werden. Als er allerdings Barry kennen lernt, einen Steuerangestellten, der mit ausgestopften Mäusen berühmte Gemälde nachstellt, wirft er sämtliche Zweifel über Bord, denn vor ihm steht der ideale Begleiter für das Dinner für Spinner. Was Tim dabei allerdings übersieht: Kurzfristig mag er beim Dinner für Spinner vorne liegen, doch Barry hat durch seine chaotische Ader ungeahnte und nachhaltige Nebenwirkungen auf Tims Leben, was er schon bald zu spüren bekommt ...

Mittwoch, 6. April 2011

Die Bändigung des Feuers – Grenzen der Zeit


Pi-Haus Freiberg, Burgstraße 19, 09599 Freiberg, Tel. 03731/23470
Pi-onik: der besondere Film jeden Dienstag im Kunsthandwerkerhof

Ein Daniel-Chabrowitzki-Film (1972), 162 min.

Dienstag, 12.4.2011, Beginn 20:30 Uhr

 Punktgenau zum 50. Jahrestag des ersten bemannten Raumfluges von Juri Gagarin am 12. 4.1961 zeigen wir euch zwei Filme zum Thema. Erst den Augenzeugen 16 von 1961 und dann einen Film aus jener Zeit, in der Fortschritt und technische Machbarkeit als absolut erstrebenswerte Ziele galten.
Der Film schildert in zwei Episoden die Entwicklung der sowjetischen Raumfahrt und folgt dabei dem Ingenieur Baschkirzew. Dieser entwickelt zunächst Raketen für den militärischen Einsatz und ist später am Raumfahrtprogramm beteiligt. In einer Schlüsselszene soll der Chefkonstrukteur nach einer Serie von Raketen-Fehlstarts von politischer Seite her haftbar gemacht werden, man wirft ihm Sabotage vor. In einer erregten Entgegnung macht Baschkirzew (Korolew) seinen Kritikern klar, das Raketen sich nicht nach Parteibüchern richten, sondern äußerst komplizierte Maschinen seien, zu deren Beherrschung kein ideologisches Gewäsch nötig sei, sondern naturwissenschaftliche Kenntnisse, technische Meisterschaft und Rückschläge, aus denen man schließlich am meisten lerne ...